Der Harz ist einfach wunderbar! Und jetzt im Winter sooo schön! In den letzten Jahren tut sich ganz viel Neues auf…Eine Reise von einer Woche reicht nicht aus, um all die Dinge zu entdecken. Zum Schi fahren und rodeln kenne ich den Harz ja seit Kindesbeinen. Für mich, als ewige „Schi-fahr-Anfängerin“, sind die Pisten ganz genau richtig. Aber auch wenn Du ein Pisten-Profi bist, wirst Du Deine Abfahrten finden. Falls Du mit der Piste nicht so viel am Hut hast, kannst Du den neuen Baumwipfelpfad in Bad Harzburg erklimmen und schaust Dir den Wald von oben an. In der Nähe gibt es auch gleich den Märchenwald zu entdecken (immer wieder bezaubernd) und einige Schritte weiter, in der Fußgängerzone, findest Du das Café Peters, mit leckeren Torten. Hier läßt es sich bei Kaffee, Tee und Kuchen sehr gut aushalten! Willst Du im Harz noch etwas höher hinaus, findest Du auf dem Weg zum Torfhaus (über 800 m NN), kurz hinter Bad Harzburg, den Radauer Wasserfall.


Jetzt in der Winterzeit ist er meistens zu einem Eisfelsen erstarrt. Gleich daneben ein uriges Restaurant, mit einer echten Harzer Stube und regionaler Küche. Für Kinder, wie auch für Erwachsene hat die Marienteich Baude, ein Waldrestaurant mit Wildfütterung, ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten. Du kannst bei Einbruch der Dunkelheit, durch besonders getönte Fenster, damit die Waldtiere Dich nicht sehen, das Wild beim Fressen beobachten. Bei meinem Besuch, war eine Wildschweinfamilie mit 6 Frischlingen, beim Abendessen. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis.Ganz oben in Torfhaus wartet die Speckhütte. Der Name ist Programm…hier gibt es deftige Brote mit Harzer Speck oder Käse. Die meisten der Harzer Produkte kannst Du auch käuflich erwerben, mit zu Dir nach hause nehmen und dort den Harz-Genuß weiterhin erleben. Für Deine Unterkunft bzw. die Übernachtung bietet das Plumbohms Bio-Suiten-Hotel ein ganz besonderes Ambiente. Der Besuch in diesem modernen Hotel, ganz zentral und doch idyllisch, an einem kleinen Bachlauf gelegenen, lohnt sich!!

Hier findest Du Adressen, die Dich weiterführen:
www.baumwipfelpfad-harz.de
www.cafepeters.de
www.radau-wasserfall.de
www.maerchenwald-harz.de
www.marienteichbaude.de
www.speckhuette.de
www.plumbohms.de

Ganz kurz vorweg: Der Begriff Faszie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet in etwa, Band oder Bündel. Faszien bestehen aus Bindegewebe und stellen sich im menschlichen Körper, in unterschiedlichen Strukturen dar. Die einzelnen Muskeln stecken z. B. in einer Art Faszienstrumpf. Die Organe sind von einer Organhülle umgeben. Dazwischen gibt es Faszien, die in mehreren Schichten, wie eine Art feinmaschiges Netz das Körpergewebe durchziehen und die einzelnen Muskeln miteinander verbinden, sowie den Ansatz der Muskeln am Knochen ermöglichen.Weiterhin sorgen sie dafür , dass die Organe Stabilität, wie auch Flexibilität für ihre Funktion haben. Zwischen diesen Schichten, die wie mehrere Tücher übereinander liegen, umspült ein „Gewebswasser“, Lymphe, die Faszien, damit ein reibungsloses Zusammenspiel möglich ist. Bewegung, ausreichend trinken, Massagen…all das sorgt dafür, dass der physiologische Zustand, ein Körperzustand, den wir als normal oder gesund bezeichnen, erhalten bleibt.  Bindegewebe und Faszien sind nicht neu…es gibt sie, so lange es Menschen gibt!! Sie sind sozusagen neu entdeckt und wissenschaftlich neu ausgewertet. Muskuläre Spannungen sind eigentlich Faszien Spannungen und lassen sich mit einer Faszienrolle beseitigen. Achtung!!! Wenn man mit der Faszienrolle beginnt, kann die Massage auf der Rolle schmerzhaft sein. Daher: als Anfänger eine weichere Rolle nutzen. z. B. Pilatesrolle, die ist sanfter als die „Orange Roll“ oder die „Black Roll“. Zum Ausprobieren habe ich eine einfache und sanfte Übung für Dich, sie entspannt die Faszie im Bereich des Hinterkopfs und hilft gegen Spannungskopfschmerz. Lege Dich auf den Boden (wie auf der Abb.) Deinen Hinterkopf platzierst Du auf der Rolle (ich habe hier eine Pilatesrolle gewählt). Optimal liegt sie an der Hinterhauptslinie, wo viele Muskeln ansetzen. In der Massagetherapie spricht man von einem „Wohlweh“ das bei der Behandlung entstehen kann/soll. Wenn Du diesen Platz an Deinem Hinterkopf gefunden hast, kannst Du mit Deiner Nackenmassage starten. Du rollst Deinen Kopf einen Zentimeter nach recht, verweilst dort 2-3 lange Atemzüge, drehst noch einen Zentimeter nach rechts, verweilst wieder  2-3 Atemzüge usw. Danach drehst Du in der gleichen Langsamkeit zurück …Zentimeter für Zentimeter nach links. Nach jedem Zentimeter verweilst Du 2-3 Atemzüge. Lass Dir Zeit bei dieser Faszienmassage. Falls Du Fragen zu der Massage hast, melde Dich unter
info@carolableis.de.

Weiteres zum Thema Bindegewebe und Faszien findest Du im nachfolgenden Buch.

Massagerolle findest Du im Sportgeschäft oder Sanitätshaus oder unter
www.sport-thieme.de


…dann tue ich das jetzt auch…und wie es so meine Art ist, wird das ein „Detox einfach“! Detox oder Entgiften, ist ja zu Beginn eines neuen Jahres, ein generell beliebtes Thema. Alles was sich an Überflüssigem im Laufe der Feiertage im Körper angesammelt hat, soll nun wieder verschwinden. Völlig in Ordnung, wie ich finde und damit startet auch schon das kleine Detoxprogramm (der Ablauf ist beschrieben für einen Tag). 1. Der Stoffwechsel soll aktiviert werden. Dafür kannst du gleich morgens, nach dem Aufstehen und bevor Du etwas anderes tust, ein Glas Wasser trinken (das aktiviert den Verdauungstrakt). 2. Vor  Deiner Morgendusche, nimmst Du einen Massagehandschuh oder eine Massagebürste und verpasst Deinem gesamten Körper eine kräftige (je nach Hauttyp dosiert) „Schrubbelmassage“ (die aktiviert Deine Hautdurchblutung und damit Deinen Stoffwechsel). 3. Zum Frühstück machst Du Dir einen Basenbrei von der Firma Jentschura  und trinkst einen Kräutertee. 4. Im Laufe des Tages sorge immer wieder dafür, dass Du ausreichend trinkst (2-3 Liter Wasser) Das Trinken unterstützt die Entgiftung Deines Körpers. Außerdem kurbele Deinen Stoffwechsel mit einem Bewegungsprogramm an; wähle kurze, knackige Übungen um Deine Gelenke und die Muskulatur geschmeidig zu halten (in diesem Blog findest Du Anregungen dafür in den vorherigen Beiträgen und in meinen Büchern). Steige außerdem Treppen, gehe schnellen Schrittes zu Deiner Arbeit u.ä. Damit verbesserst Du die Durchblutung und hilfst Deinem Körper Giftstoffe abzutransportieren. 5. Dein Essen sollte an einem Detox Tag überwiegend aus gedünstetem Gemüse, Gemüsesuppen oder auch Salten, (möglichst) ohne tierische Produkte bestehen. Denn tierisches Eiweiß und tierische Fette sind für den Körper schwieriger zu verstoffwechseln, als pflanzliche. Auch hier gibt es von der Firma Jentschura ein basisches Granulat, welches Du zur Unterstützung einnehmen kannst. Zu basischem Essen, (es hilft dem Körper bei der Aufrechterhaltung des physiologischen PH-Wertes) gehören z. B. Kartoffeln, Chicoree, Karotten und anderes Gemüse, wie auch Kräuter. 6. Zum Abschluss des Tages nimmst Du ein ausgiebiges Entspannungsbad mit Basensalz oder entspannst Dich in der Sauna. Durch die Wärme der Sauna wird der Stoffwechsel aktiviert, über das Schwitzen leitest Du Gifte bzw. Stoffe aus, die Dein Körper loswerden will. Das Basensalzbad hilft für den positiven PH -Wert von Haut und Körper.

Weitere Infos unter:
www.Jentschura.com

Ein kleines bequemes Übungsprogramm für Dich und Deinen Rücken,…damit das neue Jahr auch wirklich ohne Stress beginnt!! 1. Nimm Dir ein (kleines, nicht zu weiches) Kissen, begib Dich in die Rückenlage. Packe das Kissen unter Deine Brustwirbelsäule bzw. unter Deinen mittleren Rücken. Stelle die Füße auf dem Boden auf und lege Deine Arme nach hinten oben ab. Atme bewusst ein und aus, danach gleichmäßig weiter und bleibe in dieser Position für ungefähr 2 Minuten liegen. Das streckt Deinen mittleren Rücken und aktiviert die Faszien im Bereich des Brustkorbs. 2. Lege das Kissen jetzt eine „Etage“ tiefer, unter Dein Kreuzbein, bzw. den unteren Rücken. Beide Arme sind auf dem Boden, nach unten gestreckt. Nimm einen bewussten Atemzug, danach atmest Du gleichmäßig weiter. Hebe nun beide Beine gestreckt in Richtung Zimmerdecke und halte sie so für 10 lange, gleichmäßige Atemzüge (ca.2-3 Minuten). Das entspannt Deinen unteren Rücken und entlastet Deine Venen (das Blut kann einfacher zum Herzen zurückfließen). 3. Hebe Deinen Oberkörper an, fasse mit beiden Händen Dein rechtes gestrecktes Bein und senke gleichzeitig das linke Bein zum Boden. Wechsele danach zum linken Bein (hebe das linke Bein, ziehe es mit beiden Händen zu Dir, senke gleichzeitig das rechte). Den Beinwechsel vollziehst Du 10-15 Mal. Das kräftigt Deine Bauchmuskulatur (die Gegenspieler der Rückenmuskulatur), dehnt die Rückseite  Deiner Beinmuskulatur (Faszien) und mobilisiert die Hüftgelenke. 4. Nimm Deine Hände an den Hinterkopf und richte Deinen Oberkörper auf. Das Kissen liegt noch unter dem Kreuzbein, Deine Beine zeigen gestreckt nach oben, in Richtung Zimmerdecke. Atme bewusst ein und aus, danach gleichmäßig weiter. Führe Deine Beine, gestreckt in die Grätsche und zurück in die Ausgangsposition. Wiederhole das Grätschen und schließen der Beine (bewusst und gleichmäßig) 10-15 Mal. Mit dieser Übung kräftigst Du ebenfalls die Bauchmuskulatur, aktivierst die Hüftgelenke und entlastest den unteren Rücken. Hiermit beendest Du für heute Deine Rückenübungen.

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2017 ist da…mit 365 neuen Tagen…unzähligen neuen Möglichkeiten, Wünschen und Träumen, Chancen und Taten…
wie bereits in Hermann Hesses Werk „Stufen“  zu lesen ist: …jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben…

Das vollständige Gedicht findest Du  im Buch von Hermann Hesse, erschienen im Suhrkamp Verlag oder
unter www.lyrikwelt.de

Also auf geht´s…mit neuen Taten, Träumen und Chancen… Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!!